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Social Media Grundlagen für Autor:innen


Namasté, meine Lieben. Durch das Meer der sozialen Medien zu navigieren, kann manchmal echt anstrengend und verwirrend sein. Mein Name ist Julia, ich bin Autorin, arbeite als Social Media und Marketing Managerin und versuche heute, mit euch ein bisschen durch die Wellen zu navigieren und ein paar Social Media Grundlagen für Autor:innen nahezulegen.



Frauenhände halten ein Handy, aus dem Likes und Thumbs-Up emporsteigen
© Canva

Socal Media ist ein Must-Have


Warum Social Media für Autor:innen ein Must-Have ist:

Stellt euch Social Media als eure persönliche Bühne vor, auf der ihr eure Geschichten erzählen und mit eurer Leserschaft in Echtzeit quatschen könnt. Oder wie eine riesige Party, auf der ihr euch zum Mittelpunkt der Tanzfläche macht, aber dabei gar nicht blöd angeglotzt werdet. Es ist der perfekte Ort, um nicht nur euer Buch, sondern auch euch selbst zu präsentieren - wenn ihr das wollt und wie ihr es wollt. (Für eure Markenpräsenz ist es natürlich sehr förderlich, wenn ihr euch auch zeigt.) Auf Social Media könnt ihr eure Stimme finden und zeigen, was euch und eure Werke einzigartig macht und perfekt abgestimmtes Marketing betreiben - und das zum Low Budget.



Das perfekte Social Media Zuhause finden


Bevor dh loslegst, lass uns das richtige Social Media-Portal für dich finden.


Das bedeutet: Wo hängen deine Leser:innen ab? Der Instagram-Hashtag #Bookstagram ist was für ein Zielpublikum ab 20 Jahren, vornehmlich weiblich und immer auf der Suche nach den nächsten großen Love- oder Fantasystory. Dein Publikum ist eher jünger und dein Buch eher Young Adult (YA)? Dann ist eher TikTok dein Fall. Oder du suchst nach einem älteren Publikum, das es liebt, sich in tiefgründige Diskussionen oder den nächsten Kriminalroman zu stürzen? Dann könnte Facebook (tatsächlich!) noch dein Ding sein.


Was liegt dir? Liebst du es, mit Fotos zu experimentieren? Instagram wartet auf dich. Bist du eher der Typ für Videos? Dann schnapp dir einen Kaffee und ab auf TikTok oder YouTube. Lange Texte und Diskussionen sind dein Ding? Dann versuchs mit Facebook oder starte einen Blog.


Jetzt wird's ernst: Die Grundlagen


* Urheberrecht: Deine Texte und Bilder sind dein Schatz und dein Kapital. Pass darauf auf und vor allem: Klau nicht die Schätze anderer. Verwende nur deine eigenen oder copyrightfreie Bilder, Texte und Musikstücke. Als werbende:r Autor:in bist du gewerblich unterwegs! Deswegen:


* Impressum und Datenschutz: Klingt zu bürokratisch, ist aber wichtig. Sorg dafür, dass deine Seiten rechtlich sauber sind und beachte die geltenden Regeln. Du willst mehr darüber wissen, was in ein Impressum reinkommt und was nicht? Schau bei mir vorbei, ich erkläre das alles ganz genau.


* Werbe-Kennzeichnung: Klarheit ist King. Wenn du Werbung machst, dann sag es auch. Werbung für dein eigenes Buch ist nicht kennzeichnungspflichtig, wenn aus deinem Blog/deiner Seite generell schon gut hervorgeht, dass sich um dein Produkt handelt. Solltest du aber auch andere Bücher vorstellen und Rezensionsexemplare erhalten (die als Bezahlung gelten!) oder anderweitige bezahlte Kooperationen pflegen, müssen diese Beiträge als Werbung gekennzeichnet werden.


* Social Media-Richtlinien: Jede Plattform hat ihre eigenen Spielregeln. Lies sie, lern sie, leb sie. Wusstest du beispielsweise dass Instagram es untersagt, das Markieren von Freunden bei Gewinnspielen zur Teilnahmebedingung zu machen? Nein? Du wüsstest es, wenn du die Richtlinien gelesen hättest.


Booste deine Reichweite


* Kenn dein Publikum: Wer sind sie, was mögen sie, was lesen sie, welchen Mehrwert bringt dein Profil? Je besser du deine Zielgruppe kennst, desto besser kannst du sie erreichen.


* Erzähl Geschichten: Lass deine Follower Teil deiner Autorenreise sein. Teilt eure Höhen und Tiefen, nimm sie mit in Entstehungsprozessen, verleih deinem Account Persönlichkeit.


* Dialog statt Monolog: Rede mit deinen Followern, nicht nur zu ihnen. Fragen, Kommentare, Diskussionen – interagiere! (Auch auf anderen Profilen)


* Regelmäßigkeit rocks: Ein Beitrag pro Woche, der sitzt, ist besser als täglicher Schnickschnack. Zwei Beiträge die Woche, die rocken, sind noch besser. Aber Regelmäßigkeit ist wichtiger als Frequenz.


* Hashtags & Trends: Nutz die richtigen Hashtags und surf auf den Wellen der aktuellen Trends, ABER: Hashtags sind nicht mehr wichtig. Mach dir darüber also keinen allzu großen Kopf mehr. Verwende 3-10 Hashtags die spezifisch zu dir, deinem Inhalt und deinem Zielpublikum passen, streich die ganzen generisch-großen Hashtags wie „Bookstagram“ und belass es dabei.


* Vernetz dich: Andere Autor:innen sind keine Konkurrenten, sondern deine Community. Unterstützt euch gegenseitig!


* Analysiere und passe an: Die Insights sind keine Deko. Check regelmäßig, was gut ankommt und was nicht. Wiederhole was gut läuft und lass weg was floppt. Passe so deine Inhalte ständig an dein Publikum an. Flexibilität ist dein Freund.


So, jetzt seid ihr dran


Macht die sozialen Medien zu eurem Spielplatz! Lasst die Tasten glühen und eure Geschichten lebendig werden!


Danke

Danke liebe Julia, dass du uns ein wenig Klarheit im Social Media-Ozean gebracht hast. Wenn du mehr über Julia wissen oder ihre Social Media Tipps einsaugen möchtest, dann folge ihr gern auf Instagram auf Julia | Fantasy & Social Media Tipps für Bookies (@julia.arling.autorin) • Instagram-Fotos und -Videos.




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